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Aktuelle Einsätze

#307 / 03.07.2022, 14:33 Uhr - Tragehilfe für Rettungsdienst
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08.02.2022: Tödlicher LKW-Unfall auf der BAB 7

2022-02-09: TH G Y BAB7

Bei einem Verkehrsunfall auf der A7 am Mittwochnachmittag wurden zwei LKW-Fahrer verletzt. Eine Person wurde dabei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch am Unfallort seine Verletzungen. Durch eine zeitweilig eingerichtete Vollsperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Um 15:09 Uhr wurde die Quickborner Feuerwehr am Mittwoch auf die Bundesautobahn (BAB) 7, zirka einen Kilometer vor der Ausfahrt Hamburg-Schnelsen-Nord alarmiert. Autofahrer meldeten bei der Kooperativen Regionalleitstelle in Elmshorn einen Auffahrunfall zwischen zwei LKWs. Sie berichteten, dass die Person im Führerhaus des hinteren LKWs eingeklemmt sei, aber wohl ansprechbar sein sollte.

Noch während der Anfahrt der Feuerwehrkräfte kam ein Krankentransportwagen (KTW) des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) zufällig auf den Unfall zu. Die Besatzung hatte aufgrund der massiven Verformung des Führerhauses keine Möglichkeit an den eingeklemmten Fahrer heranzukommen, dieser war mittlerweile bewusstlos und es waren keine Atembewegungen mehr zu erkennen. Der Fahrer des vorrausfahrenden LKWs wurde von der KTW-Besatzung bis zum Eintreffen weiterer Rettungskräfte versorgt. Diese verbrachten den LKW-Fahrer mit schwereren Verletzungen in ein Hamburger Krankenhaus.

Parallel dazu lief die technische Rettung der Feuerwehr an. Dazu wurde zunächst mit der Seilwinde des Hilfeleistungslöschfahrzeuges die Fahrerkabine so weit wie möglich gestreckt. Anschließend wurde eine mit hydraulischen Rettungsgeräten der eingeklemmte Fahrer befreit. Parallel dazu wurde auf der Beifahrerseite die Tür ebenfalls aufgebrochen. Ein sicheres Herankommen an den Fahrer war von dieser Seite jedoch nicht möglich.

Der LKW-Fahrer war etwa 13 Minuten nach Beginn der technischen Rettung vollständig befreit. Umgehend wurden Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet, die vor Ort aber schließlich erfolglos eingestellt werden mussten.

Ein Teil der insgesamt 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr verblieben unter der Einsatzleitung von Wehrführer Wido Schön vor Ort, um die Einsatzstelle auszuleuchten und die Polizei sowie die Unfallsachverständigen der DEKRA bei ihren Arbeiten vor Ort zu unterstützen. Die Polizei richtete während der gesamten Dauer des Feuerwehreinsatzes eine Vollsperrung der Autobahn ein, so dass es in und um Quickborn zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen im Feierabendverkehr kam.

Die Feuerwehr war nach über drei Stunden wieder eingerückt.

Kräfte
FF Quickborn: 40 mit 9 Fahrzeugen
Rettungsdienst: 11 mit 5 Fahrzeugen
Polizei: 6 mit 3 Fahrzeugen
Einsatzleiter: Wido Schön, Wehrführer FF Quickborn

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